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Zuwendungsbestätigungen
Sobald bewilligte Gelder bei Ihnen eingegangen sind, benötigen wir von Ihnen umgehend eine Zuwendungsbestätigung, mit der Sie den Erhalt der Geldzuwendung bestätigen.

Aus der folgenden Auflistung können Sie die von Ihnen benötigte Vorlage der Zuwendungsbestätigung auswählen:

 

 

 

 

Alternativ haben Sie die Möglichkeit, die Zuwendungsbestätigung direkt online im Formularcenter des Bundesfinanzministeriums auszufüllen und anschließend auszudrucken:

www.formulare-bfinv.de

 

Wichtige Hinweise zur Verwendung der Muster:


Die Zuwendungsbestätigung darf eine DIN-A4-Seite nicht überschreiten und sollte auf Ihrem Geschäftspapier gedruckt sein.

Die Wortwahl und die Reihenfolge der vorgegebenen Textpassagen in den Mustern sind beizubehalten, Umformulierungen sind unzulässig. Die Zuwendungsbestätigung darf weder Danksagungen noch Werbung für die Ziele der begünstigten Einrichtung enthalten.

Die allgemein gestalteten Muster enthalten umfassende Angaben, von denen Sie nur diejenigen übernehmen müssen, die für Sie zutreffen.

Übernommen werden müssen in jedem Fall:

- die Zeile „Es handelt sich um den Verzicht auf die Erstattung von Aufwendungen Ja / Nein" (entsprechend ankreuzen) bzw. „Es handelt sich nicht um den Verzicht auf die Erstattung von Aufwendungen."

- Angabe des Förderzweckes, für den die Zuwendung (laut Zusageschreiben!) bewilligt wurde („Es wird bestätigt, dass die Zuwendung nur zur Förderung von …… verwendet wird.")

- die jeweils unten im Muster aufgeführten Hinweise zu den haftungsrechtlichen Folgen der Ausstellung einer unrichtigen Zuwendungsbestätigung

Neu:
Mit dem Gesetz zur Stärkung des Ehrenamtes vom 21. März 2013 wurde mit § 60a AO die Feststellung der satzungsmäßigen Voraussetzungen eingeführt, die vom Finanzamt festgestellt wird. Dieses Verfahren löst die so genannte vorläufige Bescheinigung („vorläufiger Freistellungsbescheid") ab. Entsprechend wurde diese Formulierung in den neuen Zuwendungsbestätigungen geändert.

Übergangsweise bleiben die bislang ausgestellten vorläufigen Bescheinigungen weiterhin gültig und die betroffenen Körperschaften sind übergangsweise weiterhin zur Ausstellung von Zuwendungsbestätigungen berechtigt. In diesem Fall muss die Formulierung in der Zuwendungsbestätigung jedoch entsprechend angepasst werden:

„Wir sind wegen Förderung (Angabe des begünstigten Zwecks / der begünstigten Zwecke) durch vorläufige Bescheinigung des Finanzamtes (Name), StNr. (Angabe) vom (Datum) ab (Datum) als steuerbegünstigten Zwecken dienend anerkannt."

Dementsprechend muss in diesem Fall der letzte Absatz zur steuerlichen Anerkennung der Zuwendungsbestätigung lauten:

„Diese Bestätigung wird nicht als Nachweis für die steuerliche Berücksichtigung der Zuwendung anerkannt, wenn das Datum der vorläufigen Bescheinigung länger als 3 Jahre seit Ausstellung der Bestätigung zurückliegt (BMF vom 15.12.1994 – BStBl I Seite 884)."

Für die Verwendung der alten Muster gibt es eine Übergangsfrist bis zum 31.12.2013.




1) Körperschaften, Personenvereinigungen oder Vermögensmassen i.S.d. § 5 (1) Nr. 9 KStG sind
  • solche, die nach der Satzung, dem Stiftungsgeschäft oder der sonstigen Verfassung und nach der tatsächlichen Geschäftsführung ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Zwecken dienen (z.B. Vereine).

    Damit die entsprechende Institution von der EWE Stiftung gefördert werden kann, muss sie in jedem Fall gemeinnützigen Zwecken dienen!

2) Inländische juristische Personen des öffentlichen Rechts sind


  • Gebietskörperschaften (Bund, Länder, Gemeinden, Gemeindeverbände, Zweckverbände)
  • Öffentlich-rechtliche Anstalten (rechtsfähige; z.B. Rundfunkanstalten des öffentlichen Rechts)
  • Öffentlich-rechtliche Stiftungen
  • Öffentlich-rechtliche Religionsgemeinschaften
  • Innungen
  • Handwerkskammern
  • Industrie- und Handelskammern
  • staatliche Hochschulen
  • sofern landesrechtlich vorgesehen auch die verfasste Studentenschaft.