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Neue Organgstruktur bei der EWE Stiftung
Neue Organgstruktur

Stiftungsrat und Stiftungsvorstand steuern künftig gemeinsam die EWE Stiftung

 

Neue Gremienstruktur für die EWE Stiftung: Am 4. August 2017 hat die Verbandsversammlung des Ems-Weser-Elbe Versorgungs- und Entsorgungsverbandes Mitglieder für den neuen Stiftungsrat bestellt. Vorausgegangen war eine im Juni vom bisherigen Vorstand der EWE Stiftung einstimmig beschlossene Satzungsänderung. Mitte Juli hat dann auch die Niedersächsische Stiftungsaufsicht beim Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems die hierfür erforderliche Genehmigung erteilt. In der neuen Satzung ist insbesondere geregelt, dass die EWE Stiftung nicht mehr wie bisher allein von einem neunköpfigen Stiftungsvorstand, sondern von zwei Organen gesteuert wird: Stiftungsrat und Stiftungsvorstand. Der Wunsch nach einer weiteren Professionalisierung der gewachsenen EWE Stiftung war Grund für die neue Stiftungssatzung.

Heiner Schönecke, Geschäftsführer des EWE-Verbands: „Wir wünschen dem neu bestellten Stiftungsrat und dem Stiftungsvorstand viel Erfolg für seine zukünftige Arbeit. Wir festigen mit der neuen Struktur das dauerhafte Engagement der EWE Stiftung für Kunst und Kultur, Erziehung und Bildung, Forschung sowie Wissenschaft in den Förderregionen Ems-Weser-Elbe sowie in Teilen Brandenburgs."

Bernhard Bramlage, Vorsitzender des Aufsichtsrats der EWE AG, ergänzt: „Die EWE Stiftung gehört mit einem Grundstockvermögen in Höhe von 50 Mio. Euro mittlerweile zu den großen Stiftungen in Niedersachsen und zu den 10 Prozent der größten Stiftungen in Deutschland überhaupt. Wir freuen uns deshalb, dass wir mit der Satzungsänderung dieser Entwicklung jetzt Rechnung tragen und die EWE Stiftung sich dadurch weiter professionalisieren kann."

Michael Heidkamp, Vorstandvorsitzender der EWE Stiftung und Mitglied des Vorstands der EWE AG: „Die neue Gremienstruktur der EWE Stiftung ist ein großer Schritt nach vorne. Mit rund 200 geförderten Projekten im Jahr ist die EWE Stiftung ein zentrales Instrument unseres gesellschaftlichen Engagements in der Region. Die neue Struktur unterstreicht diesen Stellenwert."

 

 

Die neue Stiftungsstruktur:

 

Die EWE Stiftung besteht jetzt aus zwei Organen: Stiftungsrat und Stiftungsvorstand.

 

Der oberhalb des Stiftungsvorstands angesiedelte Stiftungsrat umfasst neun Mitglieder. Die Verbandsversammlung des Ems-Weser-Elbe Versorgungs- und Entsorgungsverbandes hat in ihrer Sitzung gemäß der neuen Satzung ihrerseits acht Mitglieder für dieses Gremium bestellt. Dabei handelt es sich namentlich um Dennis Rhode, Tim Austermann, Ulla Bergen, Gunnar Wegener, Björn Thümler, Reinhard Lanfer, Erich Gajdzik sowie Olaf Klaukien. Für Brandenburg, das ebenfalls teilweise zum Fördergebiet der EWE Stiftung gehört, wurde vom Vorstand der EWE AG Karl-Ludwig Böttcher bestellt. Der Stiftungsrat ist während seiner fünfjährigen Amtszeit ausschließlich ehrenamtlich tätig.

 

Neben dem Stiftungsrat gibt es einen zweiköpfigen Stiftungsvorstand. Dieser besteht aus einem Vorstandsvorsitzenden aus den Reihen des Vorstands der EWE AG sowie aus einem geschäftsführenden Vorstandsmitglied. Berufen wurden für den Vorsitz bereits Michael Heidkamp, Vorstand Markt und Vertrieb bei der EWE AG sowie Dr. Stephanie Abke, langjährige Leiterin der Geschäftsstelle der EWE Stiftung. „Die alte Struktur war einfach nicht mehr zeitgemäß und entsprach auch nicht den in diesem Bereich inzwischen geltenden „Grundsätzen guter Stiftungspraxis", eine Art Good Governance Codex für gemeinnützige Stiftungen. Diese sehen u.a. vor, dass es neben dem zwingend vorgeschriebenen Stiftungsvorstand ein zweites Organ mit strategischen Aufgaben sowie einer Aufsichtsfunktion gibt. Diese Anforderungen haben wir jetzt umgesetzt", erläutert Stephanie Abke.

 

Der Stiftungsrat soll dem Stiftungsvorstand gemäß der neuen Satzung künftig strategische Richtlinien vorgeben, seine Genehmigung für größere Fördervorhaben erteilen, über eigene Projekte und Preise der EWE Stiftung entscheiden sowie repräsentative Aufgaben in der Öffentlichkeit übernehmen. Er trifft sich mindestens zweimal jährlich gemeinsam mit dem Stiftungsvorstand.

 

Der Stiftungsvorstand trifft hingegen alleine in regelmäßigen gemeinsamen Sitzungen insbesondere Förderentscheidungen über kleinere Projekte, stellt den Haushaltsplan und den Jahresabschluss auf und ist für die sonstigen Aufgaben der allgemeinen Geschäftsführung verantwortlich. Dazu gehört – wie bisher auch – die ausschließliche und selbstlose Verwendung der Erträge aus dem Stiftungskapital für die gemeinnützigen satzungsgemäßen Zwecke der EWE Stiftung. Diese bleiben mit Erziehung und Bildung, Kunst und Kultur sowie Forschung und Wissenschaft unverändert. Auch für die ordnungsgemäße Verwaltung des Stiftungsvermögens und des damit einhergehenden Kapitalerhalts ist der Stiftungsvorstand im Einvernehmen mit dem Stiftungsrat verantwortlich. Alle Organmitglieder haften persönlich. Die EWE Stiftung wird darüber hinaus von der Nds. Stiftungsaufsicht beim Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems und dem Finanzamt kontrolliert.

 

Für weitere Informationen steht Ihnen Dr. Stephanie Abke, Tel.: 0441 / 4805-1660, gerne zur Verfügung.

 

 

 

 

 

Gewaltfrei Lernen an der Grundschule Nadorst
Gewaltfrei Lernen

EWE Stiftung fördert Anti-Konflikt-Training an Grundschulen

 

Wir beugen vor! Körperliche Schikanen, Wutausbrüche oder Beleidigungen sind auch in Grundschulen keine Seltenheit. Eine positive Lernatmosphäre wird gestört und konzentriertes Lernen ist kaum möglich. Der Verein Gewaltfrei Lernen e.V. macht sich dafür stark, Schülerinnen und Schülern im Rahmen eines Anti-Konflikt-Trainings Hilfsmittel an die Hand zu geben, um sich gegen verbale und körperliche Gewalt zu schützen. Dazu gehören Tipps für den sozialen Umgang miteinander genauso wie der Blick auf eine gute Lernatmosphäre in den Klassen oder konfliktfreie Pausen.

 

Die EWE Stiftung fördert das Training, zunächst an vier Grundschulen im Fördergebiet. Den Auftakt machte die Oldenburger Grundschule Nadorst ab dem 22. März 2017, wo eine professionell geschulte Trainerin das Training in 6 Unterrichtsstunden in einer Klassenstufe anbietet. Es folgten weitere Grundschulen in Aurich (Grundschule Sandhorst), Steinfeld / Damme (St. Johannes-Schule) und Neu Wulmstorf (Grundschule am Moor).

 

Durch die Kooperation mit dem Verein Gewaltfrei Lernen e.V. wird den Schulen die Möglichkeit gegeben, das schuleigene Sozialkonzept zu erweitern und so nicht nur das Sozialverhalten, sondern auch die Bildungschancen signifikant zu verbessern. Ein Team von Sonderpädagogen und Diplom-Sportwissenschaftlern arbeitet mit den Schülerinnen und Schülern. Neben dem bewegungsreichen Unterricht ist die Grundvoraussetzung für eine Förderung, dass die Schule zwei Fortbildungen für ihre Mitarbeiter und einen Elternpraxisabend organisiert. „Nur so können wir eine nachhaltige Wirkung erreichen", so Sibylle Wanders, Gründerin des Vereins, der bundesweit arbeitet.

 

„Wir haben verschiedene Konzepte und Erfahrungsberichte verglichen", berichtet Stephanie Abke, Leiterin der EWE Stiftung. „Dieses Training bietet ein praxiserprobtes modulares System an, das sich an Kinder, Eltern und Lehrer richtet – es gibt also viele Multiplikatoren, die von unserem Engagement profitieren. Darüber hinaus hat uns überzeugt, dass die Schulen durch den erforderlichen Eigenanteil an der Finanzierung sehr motiviert sind."

 

Weitere Informationen zum Anti-Konflikt-Training finden Sie unter www.gewaltfreilernen.de.

 

 

 

 

Kaiserliche Post Oldenburg
Stiftungshaus Oldenburg e.V.: Information, Vernetzung, Austausch
Mit dem Stiftungshaus Oldenburg e.V. wurde für alle Stiftungen sowie Stiftungsinteressierte eine gemeinsame Plattform speziell für die Stadt Oldenburg und die Region Weser-Ems geschaffen. Schließlich weist die Stadt die bundesweit viertgrößte Stiftungsdichte auf und besticht darüber hinaus durch überdurchschnittliches bürgerschaftliches Engagement.

 

Im Laufe der letzten Jahre und Jahrzehnte hat sich der Stiftungssektor nicht nur rasant entwickelt, sondern auch verändert: Stiftungen haben sich zunehmend zu Ideen- und Projektschmieden entwickelt, die das Gemeinwesen nicht nur mit Geld, sondern zusätzlich mit Fachkompetenz aktiv mitgestalten. Entsprechend sind sie stärker in das öffentliche Bewusstsein gerückt. Zudem gewinnen Kooperationen von Stiftungen untereinander immer mehr an Bedeutung. Gleichzeitig stellen das anhaltende Niedrigzinsumfeld, der demografische Wandel und die Suche nach förderwürdigen Projekten sowie aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen Stiftungen vor neue Herausforderungen.

 

Das Stiftungshaus Oldenburg e.V. möchte deshalb als neutrales Forum für seine Mitglieder umfassende, aktuelle und nachhaltige Angebote rund um das Thema „Stiftungen" bieten und die stärkere Vernetzung sowie den Austausch von Stiftungs- und Projektverantwortlichen untereinander fördern. Gleichzeitig schafft es einen Rahmen für Veranstaltungen und Erfahrungsaustausch. Perspektivisch ist ein Portal für Förderprojekte geplant.

 

Das Stiftungshaus Oldenburg e.V. führt hingegen keine Rechtsberatung durch und initiiert keine eigenen Projekte. Mitglied werden können Stiftungen, Vereine und natürliche Personen.

 

Mehr Informationen unter www.stiftungshaus-oldenburg.de .

 

 

 

 


Buchtipps


Finanzministerium des Landes Nordrhein-Westfalen (Hrsg.):

Vereine und Steuern
Arbeitshilfe für Vereinsvorstände und Mitglieder, 7. Ausgabe

ISBN 978-3-7193-1429-3


"Vereine und Steuern" bietet auf fast 200 Seiten umfassende Informationen zum komplexen steuerlichen Umfeld für Vereine und erläutert eine Vielzahl von Regelungen, die für die geordnete Geschäftsführung eines Vereins von Bedeutung sind. Thematisiert werden unter anderem die Bereiche „Gemeinnützigkeit", „Spenden" und „Körperschaftssteuer".

Auf den Seiten des Finanzministeriums des Landes Nordrhein-Westfalen steht die Broschüre zum Download bereit oder kann für den Preis von 9,90 Euro bestellt werden.

Finanzministerium des Landes NRW, Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, 40190 Düsseldorf

http://www.fm.nrw.de/

 



 

Elisa Bortoluzzi Dubach: Stiftungen. Der Leitfaden für Gesuchsteller.
Frauenfeld: Huber 2007
ISBN 978-3-7193-1429-3

Die Autorin beschreibt in zwölf Kapiteln anschaulich, was Stiftungen sind, wie sie arbeiten und was man als Antragsteller beachten sollte, um eine Stiftung erfolgreich und nachhaltig als Förderer oder Projektpartner zu gewinnen.

So werden in einem einführenden Kapitel zunächst die Besonderheiten einer Förderung durch Stiftungen erläutert, bevor dem Leser im Folgenden konkrete Hilfsinstrumente für die Antragstellung vorgestellt werden. Ein Überblick über die Stiftungslandschaft in Deutschland, der Schweiz und Österreich wird ergänzt durch einen Einblick in die Arbeits- und Denkweise der Organe von Förderstiftungen.

Dr. Dr. Elisa Bortoluzzi Dubach arbeitet seit Jahren als erfolgreiche Sponsoring- und Kommunikationsberaterin sowohl mit Projektträgern als auch mit Stiftungen zusammen. Der besondere Gewinn dieses Buches ist somit auch, dass beide Perspektiven - die der Geldsuchenden und jene der Geldgebenden - beleuchtet werden. Zahlreiche Checklisten und Fallbeispiele veranschaulichen die Thematik und ermöglichen dem Leser eine unmittelbare Umsetzung des theoretischen Fachwissens in die Praxis der eigenen Arbeit.