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Ausstellung "Aus Luft und Liebe", Arte33
"Aus Luft und Liebe"
Kunstausstellung mit Werken aus Kükendraht noch bis Sonntag in Schwanewede

 

In der Kunstscheune des Vereins Arte33 in Schwanewede ist noch bis zum 28. Mai die Ausstellung „Aus Luft und Liebe" der Künstlerin Benedetta Mori Urbaldini zu sehen. Die Mailänderin gehört mit ihrer Kunst zu der so genannten Arte Povera, der „Armen Kunst": Dieser Begriff beschreibt seit 1967 die Bewegung von zahlreichen Künstlern, die typischerweise räumliche Installationen aus gewöhnlichen und alltäglichen Materialien (Erde, Glassplitter, Holz, Bindfaden u.ä.) herstellen. Genau hier knüpfen die Werke von Benedetta Mori Ubaldini an: sie entwirft filigrane Figuren und Objekte aus Küchendraht. In mühevoller Arbeit bringt sie den Werkstoff scheinbar nahtlos in Form und schafft damit poetische Skulpturen, die in ihrem Kern nur „aus Luft und Liebe" bestehen.

 

Benedetta Moro Ubaldini studierte in Florenz an der renommierten Hochschule für Kunst und Restaurierung Palazzo Spinelli. Bevor sie 2005 nach Mailand übersiedelte, lebte und arbeitete die Künstlerin in London, wo sie ihre Kunst- und Designausbildung am Westminster College und an der Universität von Middlesex absolvierte.

 

Die Ausstellung, in deren Rahmen auch Projekte und Führungen mit und für Kinder angeboten werden, wird von Deborah Brisotto kuratiert. Noch bis Sonntag, den 28. Mai können die Installationen von Benedetta Mori Ubaldini jeweils von 11-18 Uhr an der Hinnebecker Furth 33 besucht werden. Der Eintritt ist frei.

 

 

 

Dr. Florian Schaller
Klitzing-Preisträger zu Nobelpreisträgertagung eingeladen
Der Träger des Klaus-von-Klitzing-Preises 2016, Dr. Florian Schaller, wurde jetzt aus einer Vielzahl von Nominierungen vom Kuratorium für die Tagungen der Nobelpreisträger ausgewählt und nach Lindau eingeladen.

 

In jedem Jahr findet hier im Rahmen der Nobelpreisträgertagung das Programm „Teaching Spirit" statt, an dem ein auserwählter Kreis überdurchschnittlich engagierter Lehrerpersönlichkeiten naturwissenschaftlich-technischer Fächer teilnehmen darf. Renommierte Stiftungen und Ministerien schlagen dafür geeignete Pädagogen vor, von denen schließlich 21 aus dem gesamten Bundesgebiet nach Lindau eingeladen werden.

 

Dr. Florian Schaller, Lehrer für Chemie an der Schiller-Schule in Bochum, wurde von der EWE Stiftung nominiert und darf im Juni zur 67. Nobelpreisträgertagung an den Bodensee reisen. Die Jury für den Klaus-von-Klitzing-Preis, die EWE Stiftung und die Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg sehen dies als besondere Anerkennung für die Qualität der Auszeichnung und freuen sich erneut mit Herrn Dr. Schaller.

 

 

 

 

Gewaltfrei Lernen an der Grundschule Nadorst
Gewaltfrei Lernen

EWE Stiftung fördert Anti-Konflikt-Training an Grundschulen

 

Wir beugen vor! Körperliche Schikanen, Wutausbrüche oder Beleidigungen sind auch in Grundschulen keine Seltenheit. Eine positive Lernatmosphäre wird gestört und konzentriertes Lernen ist kaum möglich. Der Verein Gewaltfrei Lernen e.V. macht sich dafür stark, Schülerinnen und Schülern im Rahmen eines Anti-Konflikt-Trainings Hilfsmittel an die Hand zu geben, um sich gegen verbale und körperliche Gewalt zu schützen. Dazu gehören Tipps für den sozialen Umgang miteinander genauso wie der Blick auf eine gute Lernatmosphäre in den Klassen oder konfliktfreie Pausen.

 

Die EWE Stiftung fördert das Training, zunächst an drei Grundschulen im Fördergebiet. Den Auftakt machte die Oldenburger Grundschule Nadorst ab dem 22. März 2017, wo eine professionell geschulte Trainerin das Training in 6 Unterrichtsstunden in einer Klassenstufe anbietet. Es folgen zeitnah weitere Grundschulen in Aurich (Grundschule Sandhorst) und in Steinfeld / Damme (St. Johannes-Schule). Bei zwei weiteren Schulen gibt es vorbereitende Gespräche für das zweite Halbjahr.

 

Durch die Kooperation mit dem Verein Gewaltfrei Lernen e.V. wird den Schulen die Möglichkeit gegeben, das schuleigene Sozialkonzept zu erweitern und so nicht nur das Sozialverhalten, sondern auch die Bildungschancen signifikant zu verbessern. Ein Team von Sonderpädagogen und Diplom-Sportwissenschaftlern arbeitet mit den Schülerinnen und Schülern. Neben dem bewegungsreichen Unterricht ist die Grundvoraussetzung für eine Förderung, dass die Schule zwei Fortbildungen für ihre Mitarbeiter und einen Elternpraxisabend organisiert. „Nur so können wir eine nachhaltige Wirkung erreichen", so Sibylle Wanders, Gründerin des Vereins, der bundesweit arbeitet.

 

„Wir haben verschiedene Konzepte und Erfahrungsberichte verglichen", berichtet Stephanie Abke, Leiterin der EWE Stiftung. „Dieses Training bietet ein praxiserprobtes modulares System an, das sich an Kinder, Eltern und Lehrer richtet – es gibt also viele Multiplikatoren, die von unserem Engagement profitieren. Darüber hinaus hat uns überzeugt, dass die Schulen durch den erforderlichen Eigenanteil an der Finanzierung sehr motiviert sind."

 

Weitere Informationen zum Anti-Konflikt-Training finden Sie unter www.gewaltfreilernen.de.

 

 

 

 

Kaiserliche Post Oldenburg
Stiftungshaus Oldenburg e.V.: Information, Vernetzung, Austausch
Mit dem Stiftungshaus Oldenburg e.V. wurde für alle Stiftungen sowie Stiftungsinteressierte eine gemeinsame Plattform speziell für die Stadt Oldenburg und die Region Weser-Ems geschaffen. Schließlich weist die Stadt die bundesweit viertgrößte Stiftungsdichte auf und besticht darüber hinaus durch überdurchschnittliches bürgerschaftliches Engagement.

 

Im Laufe der letzten Jahre und Jahrzehnte hat sich der Stiftungssektor nicht nur rasant entwickelt, sondern auch verändert: Stiftungen haben sich zunehmend zu Ideen- und Projektschmieden entwickelt, die das Gemeinwesen nicht nur mit Geld, sondern zusätzlich mit Fachkompetenz aktiv mitgestalten. Entsprechend sind sie stärker in das öffentliche Bewusstsein gerückt. Zudem gewinnen Kooperationen von Stiftungen untereinander immer mehr an Bedeutung. Gleichzeitig stellen das anhaltende Niedrigzinsumfeld, der demografische Wandel und die Suche nach förderwürdigen Projekten sowie aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen Stiftungen vor neue Herausforderungen.

 

Das Stiftungshaus Oldenburg e.V. möchte deshalb als neutrales Forum für seine Mitglieder umfassende, aktuelle und nachhaltige Angebote rund um das Thema „Stiftungen" bieten und die stärkere Vernetzung sowie den Austausch von Stiftungs- und Projektverantwortlichen untereinander fördern. Gleichzeitig schafft es einen Rahmen für Veranstaltungen und Erfahrungsaustausch. Perspektivisch ist ein Portal für Förderprojekte geplant.

 

Das Stiftungshaus Oldenburg e.V. führt hingegen keine Rechtsberatung durch und initiiert keine eigenen Projekte. Mitglied werden können Stiftungen, Vereine und natürliche Personen.

 

Mehr Informationen unter www.stiftungshaus-oldenburg.de .

 

 

 

 


Buchtipps


Finanzministerium des Landes Nordrhein-Westfalen (Hrsg.):

Vereine und Steuern
Arbeitshilfe für Vereinsvorstände und Mitglieder, 7. Ausgabe

ISBN 978-3-7193-1429-3


"Vereine und Steuern" bietet auf fast 200 Seiten umfassende Informationen zum komplexen steuerlichen Umfeld für Vereine und erläutert eine Vielzahl von Regelungen, die für die geordnete Geschäftsführung eines Vereins von Bedeutung sind. Thematisiert werden unter anderem die Bereiche „Gemeinnützigkeit", „Spenden" und „Körperschaftssteuer".

Auf den Seiten des Finanzministeriums des Landes Nordrhein-Westfalen steht die Broschüre zum Download bereit oder kann für den Preis von 9,90 Euro bestellt werden.

Finanzministerium des Landes NRW, Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, 40190 Düsseldorf

http://www.fm.nrw.de/

 



 

Elisa Bortoluzzi Dubach: Stiftungen. Der Leitfaden für Gesuchsteller.
Frauenfeld: Huber 2007
ISBN 978-3-7193-1429-3

Die Autorin beschreibt in zwölf Kapiteln anschaulich, was Stiftungen sind, wie sie arbeiten und was man als Antragsteller beachten sollte, um eine Stiftung erfolgreich und nachhaltig als Förderer oder Projektpartner zu gewinnen.

So werden in einem einführenden Kapitel zunächst die Besonderheiten einer Förderung durch Stiftungen erläutert, bevor dem Leser im Folgenden konkrete Hilfsinstrumente für die Antragstellung vorgestellt werden. Ein Überblick über die Stiftungslandschaft in Deutschland, der Schweiz und Österreich wird ergänzt durch einen Einblick in die Arbeits- und Denkweise der Organe von Förderstiftungen.

Dr. Dr. Elisa Bortoluzzi Dubach arbeitet seit Jahren als erfolgreiche Sponsoring- und Kommunikationsberaterin sowohl mit Projektträgern als auch mit Stiftungen zusammen. Der besondere Gewinn dieses Buches ist somit auch, dass beide Perspektiven - die der Geldsuchenden und jene der Geldgebenden - beleuchtet werden. Zahlreiche Checklisten und Fallbeispiele veranschaulichen die Thematik und ermöglichen dem Leser eine unmittelbare Umsetzung des theoretischen Fachwissens in die Praxis der eigenen Arbeit.